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Uran - der Brennstoff für die Kernspaltung



Zur Kettenreaktion in Kernkraftwerken wird ein spezielles Uran-Isotop benötigt, das Uran-235. Zwar benötigt man für die Erzeugung grosser Energiemengen nur relativ kleine Mengen Uran-235. Die Urn-Vorkommen enthalten dieses Isotop jedoch nur zu 0,7 Prozent. Durch Zentrifugentechnik wird das Uran-235 vom Uran-238 soweit erfordelich getrennt ("angereichert"). Weltweit beträgt der Anteil der Kernenergie am gesamten Energiemarkt nur ca. 6 %, in Deutschland sind es ca. 12,5 % (2005), in den USA 8 %.

Die Verfügbarkeit des Uran-235 wird auf 40 bis 60 Jahre geschätzt, je nach Bewertung der Ausbeutbarkeit der bekannten und noch nicht bekannten Vorkommen. Technologien zur Reichweitenverlängerung ("Schneller Brüter") wurden nach anfänglicher Euphorie aus diversen Gründen ad Akta gelegt. Ein Engagement der Energiewirtschaft zur Errichtung neuer Kernkraftwerke ist unter diesen Umständen nicht sehr wahrscheinlich.

Bei der Kernspaltung wird eine Vielzahl von Schadstoffen ("Atom-Müll") erzeugt, deren besondere Eigenheit die Radioaktivität ist. Darunter befinden sich hochgiftige Stoffe wie Plutonium (Waffenmaterial), aber auch mittelschwere Isotope mit teilweise langen Halbwertzeiten. Diese Abfälle sind noch nach tausenden von Jahren strahlungsaktiv. Eine Methode, diese Abfälle zu beherrschen, gibt es zur Zeit nicht. Alle sehr intnsiven und teuren Versuche, das in dden Griff zu bekommen, sind bisjer gescheitert, die Aussichten auf Erfolg sind ausserordentlich schlecht.


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